EIFI - Dialogreihen

EIFI - Internationale Schule für Interkulturelle Philosophie

Die EIFI versteht sich als eine "Schulgemeinschaft" für

ein plurales Zusammenleben in einer gemeinsamen Welt.

Sie steht allen offen, die ihre Ziele teilen und

zu deren Verwirklichung beitragen wollen.


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EIFI-Seminarreihen

Seit 2018 ....

Die EIFI-Seminarreihen beginnen 2018 mit einem Kurs zu den drei inhaltlichen Schwerpunkten der Schule: Philosophie, Spiritualität, Gesellschaft. Im darauffolgenden Jahr geht es in einer fünfteiligen Seminarreiheum die Frage nach dem Dialog Europas mit seiner Diversität. Es wird die Frage nach den Identitäten erörtert, um Perspektiven für ein Zusammenleben in einem interkulturellen Europa auszuloten, das sich von seinen Regionen her erneuert. 

Und 2020 nehmen die EIFI-Seminare die Thematik des Forschungsprojekts auf, das auf dem XIII. Internationalen Kongress für Interkulturelle Philosophie iniziiert wird, und befassen sich mit dem Verhältnis von Affektivität, Erkenntnis und menschliche Seele.

EIFI-Seminarreihe 2020


Affektivität, Erkenntnis, menschliche Seele


Vor der Herausforderung der neuen Technologien mit ihrem transhumanistischen bzw. post-humanistischen Projekt lädt diese Seminarreihe zu einer kritischen Reflexion über die Notwendigkeit ein, auf die Humanität des Menschen zu setzen.


>>  Programmübersicht 2020

>>  Tagungsbericht (Seminar vom 29. Februar)

Affektivität, Erkenntnis, menschliche Seele. Ignatianische Beiträge 


Im Unterschied zu anderen Veranstaltungen und aufgrund der gesundheitlichen Situation, die das Reisen zwischen Ländern und Städten verhindert, konnte dieses Treffen nicht wie gewohnt als Präsenzseminar in Barcelona stattfinden, sondern wurde über eine online-Plattform durchgeführt.


Juan Juan Antonio Senent de Frutos, Ignacio Sepúlveda del Río und Maria Del Pilar Pena Búa, Professoren der Loyola-Universität Andalusien, Sevilla, regen mit Beiträgen aus der ignatianischen Tradition zu einem kritischen Nachdenken und einem Dialog über diese Begriffe an.  


>>  Programm des zweiten Seminars

>>  Kurzfassungen der Vorträge (3. Oktober 2020)

Affektivität und Erkenntnis bei Maria Zambrano


Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Situation war es uns nicht möglich, das Abschlussseminar der EIFI-Seminarreihe 2020 so wie vorgesehen durchzuführen. Aber glücklicherweise konnten wir den Hauptvortrag dieses Seminars dank der Großzügigkeit von Professorin Juana Sánchez-Gey online anbieten.   


Im Folgenden geben wir eine Zusammenfassung ihres Vortrags. Diese Kurzfassung wurde von unserem Mitglied in Honduras, Dr. José Manuel Fajardo Salinas, verfasst, wofür wir ihm sehr herzlich danken.


>>  Zusammenfassung des Vortrags

In Kürze geben wir Ihnen nähere Infos zur Fortsetzung der EIFI-Seminare 2021.

EIFI Online-Seminar 2021:

Christian Philosophy and Popular Devotion


Am 26. März fand das erste Seminar dieser Reihe statt, das sich mit dem Thema „Christliche Philosophie und Volksreligiosität“ befasste. Hauptanliegen war zu erörtern, wie die Philosophie auf sich verstärkende nationalistische und populistische Tendenzen antworten kann. 


Inigo Bocken, Professor für Mystische Theologie an der Universität Leuven, stellte in seinem Vortrag den Ansatz einer "lokalen Universalität" vor, den Titus Brandsma in karmelitischer philosophischer Tradition entwickelt. Der zweite Vortrag von Feike de Jong, Philosoph und Urbanismusforscher, beleuchtete diese Thematik anhand der Ikonographie in den Randgebieten mexikanischer Grossstädte. Dieses interdisziplinäre Gespräch lud ein, unseren Zugang zu den Fragen, die die Menschen heute bewegen, zu überprüfen und eine Annäherung an die Realität von innen her zu wagen.


>> zum Kurzbericht zu diesem Seminar



>>  Dokumentation der EIFI-Seminarreihe 2019: 

     

      Raúl Fornet-Betancourt (Hrsg./Ed.),  

      Europa im Dialog mit seiner Diversität,

      CRM 74, Aachen 2020

Kongresse für Interkulturelle Philosophie

Erneuerung der Philosophie im Dialog der Kulturen


Diese philosophische Kongressreihe, die von Raúl Fornet-Betancourt gegründet wurde und seit dem ersten Kongress 1995 in Mexiko-Stadt koordiniert wird, findet alle zwei Jahre statt.


Hauptanliegen ist, die Philosophie im Dialog mit den Wissens- und Weisheitskulturen zu erneuern und damit die kognitive Grundlage für ein gerechteres und solidarischeres Zusammenleben in kultureller Diversität zu legen.


Diese Kongresse wurden bislang in verschiedenen kontextuellen Orten Lateinamerikas (Mexiko-Stadt, 1995; São Leopoldo, Brasilien, 1997; Buenos Aires, 2007; San José de Costa Rica, 2011; Santo Domingo, 2015; Medellín 2019), Asiens (Bangalore, 2001; Seoul, 2009) und Europas (Aachen, 1999; Sevilla, 2003; Senftenberg, 2005; Wien, 2013; Barcelona, 2018) durchgeführt.

Die Kongressreihe bereichert das 2014 initiierte Forschungsprojekt zum Thema Gerechtigkeit, Erkenntnis, Spiritualität"

mit eigenen inhaltlichen Schwerpunkt:


Bildung, Spiritualität und Universität.


>> Kongress in Santo Domingo (2015)

>> Kongress in Barcelona (2017)

>> Kongress in Medellín (2019)


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Dokumentationsband des XIII. Internationalen Kongresses für Interkulturelle Philosophie:



Raúl Fornet-Betancourt (Hrsg./Ed.)


Affektivität und Erkenntnis. Interkulturelle Annäherungen an eine neue Erkenntniskultur. Affection and Knowledge.

Intercultural Views for a New Cognitive Culture.

Afectividad y conocimiento. Miradas interculturales para una nueva cultura de conocimiento.


Denktraditionen im Dialog: Studien zur Befreiung und Interkulturalität. Bd. 46), Aachen 2020






>> Índice









Dialogprogramm Nord-Süd

Für ein gutes Zusammenleben in einer gemeinsamen Welt


Seit dem ersten Seminar von 1989 in Freiburg i. Br. (Deutschland) werden die von Raúl Fornet-Betancourt initiierten und koordinierten interdiziplinären Seminare alle zwei Jahre durchgeführt.


Im Wechsel der Veranstaltungsorte, öffnet sich der interkulturelle Austausch immer wieder neuen kontextuellen Lebenswelten, indem er diese zum Mittelpunkt der Debatte über die großen Fragen der Menschheit macht.

 

Diese Seminare fanden an verschiedenen kontextuellen Orten Lateinamerikas (Mexiko, 1991, 2002 und 2014); Brasilien 1993 und 2010; San Salvador, 1998), Asiens (Indien, 2007) und Europas (Deutschland, 1989, 1992, 1995, 1996, 2000, 2005, 2011 und 2019); Spanien, 2004, 2008, 2013, 2017 und 2019) statt.



Das XVI. Internationale Seminar des Dialogprogramms Nord-Süd setzt mit dem Thema "Gerechtigkeit, Erkenntnis, Spiritualität" einen neuen Akzent im Dialogprogramm:


Spiritualität und Gesellschaft.


>> Dialogseminar in Chiapas/Mexiko (2014)

>> Dialogseminar in Sevilla (2017)

>> Dialogsmeinar in Aachen (2019)



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Dokumentationsband des XIX. Internationalen Seminars des Dialogprogramms Nord-Süd:



Raúl Fornet-Betancourt (Hrsg./Ed.)


Religionen als Lebens- und Denkformen.

Religions as Ways of Life and Thinking.

Religiones como formas de vida y de pensamiento.


Denktraditionen im Dialog: Studien zur Befreiung und Interkulturalität. Bd. 47),

Aachen 2020


>>  Inhaltsverzeichnis/Index/Índice

>>  Vorwort/Prologue/Prólogo